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Schluß mit Sushi!
Im belgischen
Mol hat sich die Band unlängst mit Bandintimus Fabio Trentini und
dem zweiten Produzenten Wolfgang Stach in den Galaxy-Studios verschanzt,
um dort vielleicht schon bald ihr Albumcover neben die der Krupps, dEUS,
Soulwax oder Wizards Of Ooze hängen zu können. Solange das Quartett
noch mit der bandinternen Schlägerei um die Wahl des Albumtitels
beschäftigt ist, versorgt man die ausgehungerte Fangemeinde ab dem
20, März zunächst mit einer bemerkenswerten Coverversion des
fragwürdigen Alphaville-Klassikers " Big In Japan", der
- da machen wir uns mal nichts vor - das Original verdammt alt aussehen
lässt, was aber - da machen wir uns ebenfalls nichts vor - auch so
schwer wiederum nicht ist. Selbst Grönemeyers Herbert war von der
Version derart angerührt, dass der Track als Single-Auskopplung seines
"Pop 2000"-Sampiers ausgewählt wurde. Neben dem Cover finden
sich auf der limitierten 5-Track-Ausgabe noch einige Songs des kommenden
Albums, die zwar auf der Überholspur des gegenwärtigen musikalischen
Fahrwassers navigieren, aber qualitativ besonders durch Sandra Nasics
Gesangsarbeit überzeugen. "La Noix", eine bemerkenswert
gute Missgeburt aus Primus-Grooves und französischem Chanson, weiß
ebenso zu unterhalten wie das Korn-lastige "Gogan' oder das ohrwurmige
"I Want It". Voraussichtlich werden sich auf dem Album folgende
Titel dazu gesellen: , Innocent Greed", ,Heaven", ,My O Mine",
" No Speech " und "Anne Claire ".
Für 'Proud Like A God' hatten wir sämtliche Songs verbraten, die wir bis dato geschrieben hatten, und danach kam erst einmal das große Nichts. Andere Bands schaffen es ja offenbar, im Tourbus das jeweils nächste Album zu schreiben. Von den H-BlockX und Vivid erfuhren wir aber, dass es ihnen anfangs ganz ähnlich ergangen ist. Irgendwie geht's dann doch immer weiter. " Dass es bei Album Nummer 2 vielleicht gerade deshalb an den genannten musikalischen Referenzen nicht mangelt, sieht Henning nur bedingt so: Wieviel Korn/Primus/Skunk Anansie lief denn da in eurem Tourbus? "Na ja, den Skunk Anansie-Einfluss könnte ich verbrochen haben. Aber im Ernst: Für einen solchen Vergleich müssen wir uns echt nicht schämen. " Live kann
man die Guano Apes hierzulande noch einmal auf der Osterrocknacht am 23.04.
in Düsseldorf sehen, danach geht's erst einmal nach Amerika, wo sie
Creed und Sevendust supporten werden. Autor:
Martin lordanidis (Dank an Thor!) |