Durchstarter

Ende Februar war es soweit: Die bestverkaufende deutsche Rock-Band kam weder aus Düsseldorf: noch aus Frankfurt und auch nicht aus Berlin (West und Ost). Das Herz der schwarz-rot-goldenen Szene schlägt seit neuestem im Unistädtchen Göttingen: Heimat der GUANO APES und der meistgeküßten Frau von Niedersachsen.

Mit letzterem ist im übrigen nicht Guano Apes-Sängerin Sandra Nasic gemeint, sondern die Statue namens ,Gänseliesel', die von Uni-Absolventen in der Göttinger Fußgängerzone aus Aberglauben abgeknutscht wird. Die dort beheimatete Band Guano Apes küßte hingegen die Muse. Und zwar derart heftig, daß ihr Debütalbum PROUD LIKE A GOD bei Redaktionsschluß (März 98) an den Top 20 kratzte. Es gibt tausend ähnliche Modelle („drei Hanseln mit 'nem grölenden Mädchen"), die nicht so erfolgreich sind. Was ist also so besonderes an dieser Band? Zunächst wäre da natürlich die Musik zu nennen. Eine bunte Mischung aus hartem Crossover und sanften Balladen, versetzt mit Reggae-, Punk- oder Folkelementen, die die Guano Apes nach eurer Meinung zu einem der besten Newcomer des Jahres 1997 werden ließ (siehe Poll in der letzten Ausgabe). Doch ihr größter Trumpf mißt 1.65m, hat Schuhgröße 38, trägt rotgefärbte Haare und hört auf den Namen Sandra. Bezüglich der Sängerin überschlägt sich die deutsche Presse förmlich: "Süßer als Gwen Stefanie", "kraftvoller als Skin", "die größte Hoffnung der Szene" - die Reihe ließe sich beliebig fortsetzen. Sandra Nasic unterstreicht die These, daß es nicht darauf ankommt, DASS eine Frau als Frontmann agiert, sondern WIE sie diesen Job ausfüllt. Die männlichen Mitglieder der Band begegnen der Aufmerksamkeit, die ihre Sängerin auch außerhalb der Clubs auf sich zieht, professionell. Henning Rümenapp (g), Stefan Ude (b) und Dennis Poschwatta (d) wissen sehr wohl um Sandras Wert für die Band, setzen ihn aber mit dem eines jeden FrontMANNs gleich. Sandra hingegen äußerte sehr wohl, "daß es anscheinend immer noch etwas besonderes ist, wenn die Besucher eine Frau auf der Bühne sehen. Das ist außergewöhnlich und erotisch." Der "lrrwisch auf der Bühne" ist selbstbewußt ("Ich habe eine sehr große stimmliche Bandbreite"), lebenslustig, drückt Bettlern mal ein Fünf-MarkStück in die Hand ("Obwohl der in seinem Alter wirklich noch arbeiten könnte"): Eine Frau Anfang Zwanzig, die weiß, was sie will - und was nicht. Als ihr Drummer beispielsweise einen Sponsor-Deal mit Lucky Strike erwägt, gibt's von Sandra eins auf den Helm. "Neenee, das kannst du in einer anderen Band machen. Drogen, Alkohol und Zigaretten - sowas wär' nicht gut."
Seit vier Jahren existieren die Guano Apes in ihrer jetzigen Form. Zuvor spielten die Männer als Trio, bei dem Drummer Dennis in Phil Collins-Manier den Gesang übernahm. Sandra sang ihrerseits in einer "sehr peinlichen Truppe, die an Guns N'Roses erinnerte". Die Jungs suchten einen 'richtigen' Sänger, Sandra eine richtige Band. Uber einen gemeinsamen Freund fand man sich schließlich. "Es hat sofort gefunkt", berichtet Dennis begeistert, "sowas wie Sandra hatte ich noch nie gehört." Das dachten sich auch Publikum und Jury des höchstdotierten Nachwuchswettbewerbs Deutschlands ('Local Heroes')' die die Guano Apes aus über 1.000 Konkurrenten als Gewinner erwählten - die Initialzündung für ihre Karriere. Das Preisgeld (inkl. eines sogenannten Rockstipendiums plus Videoproduktion an die 100.000 DM) wurde in das Debüt investiert. Eine Anlage, die sich heute auszahlt. Mit Wolfgang Stach nahm man im Juli 1997 das PROUD LIKE A GOD-Material auf, an das Rammstein-Produzent Ronald Prent im Endmix noch mal seine goldenen Händchen legte. Das Ergebnis enterte Anfang 1998 erstmals die deutschen Album-Charts, die erste Singleauskopplung 'Open Your Eyes' kletterte im Sog von PROUD LIKE A GOD ebenfalls unter die Top 30. So sollten unkundige Abwandlungen des Bandnamens wie Guarana Apes, Guano- Babes oder Ghana Herpes bald der Vergangenheit angehören.

Von einer „Halli Galli Band" zu einer der hoffnungsvollsten Nachwuchsbands Deutschlands: SANDRA und DENNIS über Erfolg, Elternhaus und die Eigenschaften von Mann und Frau.

Welchen Anteil am Erfolg habt ihr der Tatsache zu verdanken, daß ihr eine attraktive Frau am Mikro stehen habt?

Sandra: "Natürlich gucken da mehr Leute hin, als wenn ein Mann singt. Frauen sind eben immer noch außergewöhnlich in der Rock-Szene - und erotisch natürlich. Uns ist das aber scheißegal: Wenn die Musik schlecht wäre, würde es auch nichts helfen, daß da eine Frau steht."

Kam der Charterfolg angesichts eurer bisherigen Geschichte (Gewinner des Nachwuchswettbewerbs, Prominenz am Mischpult, etc.) überhaupt noch überraschend für euch, oder habt ihr damit gerechnet?

Dennis: "Ein bißchen vielleicht. Vor Weihnachten hatte uns die Plattenfirma gesagt, daß sich unsere Platte tierisch verkauft. Da fiebert man natürlich dann Woche für Woche mit. Das wurde praktisch zu einer Art Spiel, gewann an Reiz. Als man es schon aufgegeben hatte, ging's plötzlich ziemlich fix. Erst auf 66, dann 62, 33, jetzt sogar noch höher. Im Endeffekt war es eine logische Folge der harten Arbeit, die wir im Studio geleistet haben. Drei Tage hat sich Produzent Wolfgang Stach unsere Kindereien angeschaut, bevor er uns zusammenschiß. Er verglich uns mit einer ungezogenen Klasse. Ab da gingen wir an die Grenzen unserer körperlichen und seelischen Belastbarkeit."

Sandra: "Stach mußte uns erstmal zeigen, was es heißt, professionell und hart zu arbeiten. Die Chartplazierung registriere ich erst jetzt. Für mich waren das zu Beginn einfach nur Zahlen, mit denen ich nichts anfangen konnte. Letztens war ich bei Media-Markt und habe dann doch mal draufgeguckt. Das war echt schön, diesen kleinen, blöden Name, so 'ne Provinzband in den Charts zu sehen."

Oft ist davon die Rede, daß man angesichts deiner Stimme nicht wisse, ob da ein Mann oder eine Frau sänge. Stören dich solche Aussagen?

Dennis: "Da gibt es nur einen Beweis: Laß die Hosen runter!"

Sandra: "Meistens amüsiere ich mich darüber, obwohl's schon blöd ist. Grundsätzlich nehme ich es als Kompliment. Ich bin froh, daß ich derart differenziert singen kann: sanft hauchen oder bescheuert brüllen. Das ist nun mal eine gewisse Bandbreite, die nicht jede Frau stimmlich vorweisen kann - außer natürlich Nina Hagen. Vergleiche mit ihr ehren mich."

Wem hast du diese Stimme deiner Meinung nach zu verdanken?

Sandra: "lch denke, daß ich das gesangliche Talent von meinem kroatischen Vater geerbt habe. Als junger Mann war er Sänger und Gitarrist einer Band. Die hießen dann wohl Kroata Apes
(lacht)."

Aufgewachsen bist du aber ohne deinen Vater. Hast du im nachhinein etwas vermißt?

Sandra: "Ja, ich glaube schon. In den Sommerferien ist er zwar mit meiner Mutter, Schwester und mir ans Meer gefahren, aber du hast Recht: Er hätte öfter da sein können. Ich bin aber weder böse auf meinen Vater, noch habe ich Komplexe
(lacht). Grundsätzlich konnten meine Eltern diese Situation gut meistern. Wenn zwei Leute nicht mehr miteinander leben wollen, dann sollten sie sich trennen und nicht nur wegen der Kinder zusammenbleiben. In so einer Situation war es für mich wichtig, jemanden wie meine Schwester zu haben, bei dem man seine Sorgen abladen kann. Ich lebte von Beginn an in einem Drei-Weiber-Haushalt, und es hat funktioniert. Es geht sehr wohl mit nur einem Elternteil. "

Dennis: "Bis auf unseren Bassisten Stefan kommen wir alle aus kaputten Elternhäusern - wahrscheinlich sind wir deshalb Musiker geworden."

Wie verhalten sich die männlichen Fans während eurer Konzerte?

Sandra: "Natürlich kommen hier und da 'auszieh'n, auszieh'n'-Rufe. Solche Sprüche werden von uns und dem Publikum sofort bestraft. Da nehme ich mich nicht zurück. Diese Typen nehm' ich mir richtig vor, fordere sie durchs Mikro auf, auf die Bühne zu kommen und sich selber auszuziehen. Das ganze Publikum macht den betreffenden dann richtig alle."

Dennis: "Das haben wir mittlerweile gut im Griff. Dem letzten dieser Sorte hing danach das T-Shirt in Fetzen vom Leib."

Sandra: "Gleichgültig ist mir das nicht - es ist einfach albern. Wenn er sowas braucht, soll er in den Puff gehen. Man merkt schon, daß ein paar Leute in mir eine Frau sehen, aber keine Sängerin. Die können ja Rock Bitch-Gigs besuchen."

Was haltet ihr von Rock Bilch? Verkörpem sie, wie sie behaupten, eine Art 'Girl-Power'?

Dennis: "Das ist doch ein rockender Puff. Ich möchte jedenfalls auf keinem Monitor spielen, auf den die draufgepisst haben."

Sandra: "Die sollen machen, was sie wollen. Ich für meinen Teil finde das voll eklig. Wenn die meinen, damit was zu bewegen... Das Publikum interessiert sich doch null für die Musik, sondern besteht zum größten Teil aus Gaffern."

Dennis: "lch sehe das als eine geile Verarsche. Aufmerksamkeit zu erreichen als Band, ohne richtig Musik zu machen. Eigentlich ficken die die Leute in zweierlei Hinsicht."


Gibt es bei euren Konzerten männliche Groupies?

Sandra: "Manchmal schon."

Dennis: "Die werden erstmal von uns getestet, aber die letzte Entscheidungsgewalt liegt bei Sandra
(lacht). Nein, Groupies haben wir eigentlich selten - jedenfalls die Jungs."

Sandra: "Von wegen... Ich erinnere nur an die beiden 16jährigen Mädchen, die Autogramme auf ihre T-Shirts haben wollten. Da habt ihr euch ja die besten Stellen rausgesucht. Deswegen bekamen sie von mir auch einen auf den Deckel, das fand ich nicht cool. Viele Jungs trauen sich einfach nicht, mich anzusprechen, obwohl ich sehe, daß sie wollen. Aber es sind keine Groupies in dem Sinne. Es gab jedenfalls noch keinen, der mich richtig angebaggert hat."

Verunsicherst du die Männer durch dein selbstbewußtes Auftreten?

Sandra: "Ja, natürlich! Ich kneife die auch mal in den Arsch, nutze meine Position in diesem Moment aus. Ich spiele mit meiner Weiblichkeit, wie das die Jungs mit ihrer Männlichkeit machen. Es wäre blöd, mein Geschlecht zu verweigern. Ich weiß, daß ich eine Frau bin und stehe dazu. Außenstehende machen ein Problem draus, ich hatte nie eines damit."

Dennis: "Wenn wir uns im Probenraum befinden oder auf der Bühne stehen, sind die Mitglieder im allgemeinen geschlechtslos. Da sind wir nur noch Musiker."

Gibt es heute überhaupt noch die typischen Eigenschaften von Mann und Frau?

Sandra: "lch habe das Gefühl, daß das immer mehr verschmilzt. Das sieht man in den Sportarten, die früher reine Männerdomänen waren, wie zum Beispiel Skateboardfahren. Die Leute merken eben, daß solche Sachen zusammen mehr Spaß machen. Daß die Trennlinie zwischen Mann und Frau immer weicher wird, finde ich absolut positiv."

No Doubt hatten ihren größten Hit mit einem Song über eine gescheiterte Beziehung innerhalb der Band. Wird es ein 'Don't Speak' der Guano Apes geben?

Dennis: "Sicher! Wir haben eine ganz offene Beziehung. Ich schlafe auch mit Stefan und Henning - so wie Rock Bitch halt."

Sandra: "Nein, jetzt mal im Ernst: Beziehungen innerhalb der Band wird es nicht geben, weil das eine mit dem anderen nichts zu tun hat. Ich würde es selbst dann nicht machen, selbst wenn ich jemanden aus der Band im Auge hätte. Sowas kann nicht funktionieren, sondern macht eine Menge kaputt."

In welcher Art und Weise hat sich euer Privatleben durch euren Erfolg verändert?

Sandra: "Wir leben alle in einer Beziehung und sehen unsere Partner logischerweise jetzt weniger als vorher. Wie sich das letztlich auswirkt, kommt auf den Partner an. Bei mir persönlich läuft's sehr gut. Aber wir haben anscheinend alle Glück: unsere Lebenspartner sind sehr milde zu uns. Sie schnüren uns nicht die Kehle zu, verstehen uns und den Job, den wir ausüben. Das ist sehr wichtig und selten. Obwohl sie sich für uns freuen, befürchten sie, daß die Beziehung daran zerbrechen könnte."

Dennis: "Wenn ich vor die Wahl gestellt würde: Musik oder Freundin? Die Entscheidung wäre ganz klar pro Musik."

Sandra: "Bei mir auch. Diese Sache ist zu wichtig für uns."

Wie weit würdest du gehen, um deine Band zu pushen? Würdest du wie Pete Steele - bildlich gesprochen - deinen Piepmann zur Schau stellen?

Sandra: "Vielleicht... Warum sollte ich mich nicht ausziehen? Das könnte ich mir schon vorstellen, im Playboy zum Beispiel. Da gäbe es aber auch Grenzen, ich würde nichts Ordinäres machen. Sowas sollte man angehen, wenn der Körper noch jung ist. Im Alter schaut man das sich bestimmt gerne an. Das kann man dann seinen Enkeln zeigen
(lacht). Zum jetzigen Zeitpunkt fehlt mir noch der Mut, aber möglich wär's."

Dennis: "Wenn ich den Körper dazu hätte, würde ich das auch machen. Aber nicht wegen der Kohle."

Sandra: "Pete Steele ist ein absolutes Tier. Ich wollte mir die Ausgabe unbedingt besorgen. Hat er wirklich ein Teil so groß wie 'ne Thermoskanne?"

In etwa. Ein großer Anteil am Erfolg dürfte in eurem ausgiebigen Touren zu finden sein. Wie sieht's da denn zwischenmenschlich aus?

Dennis: "Das läuft wie in einer Familie: Pack schlägt sich, Pack verträgt sich. Vor der ersten Tour hatte ich total Schiß - sowohl vor konditionellen als auch zwischenmenschlichen Problemen. Aber es lief richtig gut."

Sandra: "Wenn man auf einer Tour ständig aufeinanderhockt, streßt man sich irgendwann gegenseitig und schreit sich an. Diese Streitigkeiten werden aber nicht böse, sondern effektiv geführt."

Wie steht's mit Genußmitteln auf Tour?

Sandra: "Hier und da trinke ich mal ein Bier, aber besoffen war ich echt noch nie. Ich habe einmal in meinem Leben gekifft, das mache ich nie wieder. Ich weiß gar nicht, was die Leute daran finden. Ich hing zwei Stunden überm Klo und habe Pommes gekotzt. Echt grausam."

Ihr seht jetzt zum ersten Mal in eurer Karriere Geld. Wißt Ihr schon, was ihr damit anfangen werdet?

Sandra: "Ja, allmählich kommt da was rein. Ich bin aber sehr sparsam und bezahle mit dem Geld nur mein tägliches Leben. Es wäre Blödsinn, wenn ich das jetzt alles prompt verknalle. Sowas kann ganz schnell vorbei sein."

aus:
HAMMER 4/1998
Gesprächspartner & Text: Matthias Weckmann
Fotos: R. Brenner/X. Kreuzeder


HAMMER 4/98

MUSIKER IM SOUNDCHECK

SANDRA NASIC (GUANO APES)

THERAPY? SEMI-DETACHED
Tja, klingt halt wie Therapy?. viele, viele Gitarrenspuren, schöne Melodien, doch dann einfallsloses Geknüppel. Höchstens drei gute Songs, dafür aber auch mal mit Klavier und Akustikgitarre untermalt. Für eingefleischte Fans ein Muß, weil sich nicht viel geändert hat - ist aber selten in meinem CD-Player.

FREAKY FUKIN WEIRDOZ - HULA
Für so manchen war der Wechsel des Schlagzeugers zu H-Blockx beängstigend. Aber keine Angst. FFW sind auch mit dem neuen Drummer absolut Freaky geblieben, überraschen mit feingewobenen Technobeats, Punk Metal-Acid-Klängen und haben ihren orientalischen Touch nicht verloren. Musikalisch bewegen sie sich zwischen allem, was nicht niet- und nagelfest ist, verzichten auf übliche Strickmuster. Der Gesang mal orientalisch, mal aggressiv gerappt und macht lustig.

TWO - VOYEURS
Ja, wo denn? Ich kann nirgends Rob Halford entdecken. Zumindest könnte dieser Sänger auch Trent Reznor sein. Die Judas-Zeiten sind anscheinend völlig vorbei, kein Gekreische mehr zu hören. Synthie-Sounds wie auf NIN-Platten, nur lange nicht so raffiniert.
RAGE - XIII
Ja, ziemlich dramatisch, alles mit Orchester. Für meinen Geschmack etwas zu viel. Keyboards sind scheiße gespielt. Trotzdem ein fetter Sound, tolle Techniker.


BENEDICTION - GRIND BASTARD
Die drei Elemente des New Metals: fetter Sound, groovende und treibende Rhythmen und ein grunzendes Ungetüm. Der Drummer spielt, als ob es sein letztes Mal wäre und führt uns so in die Kunst des schnellen Taktwechsels ein. Mal Slo-Mo-Mosh, mal hip & hop.


DEVIN TOWNSEND OCEAN MACHINE - BIOMECH
Das ist für die Romantiker unter den Metallern. Die Stücke klingen harmonisch, gesanglich erinnert es mich an Jesus Jones. Mit Synthiesound erzeugte baladeske Nummern leiten in höhere Sphären, das ganze verchmilzt mit harten Gitarrenriffs.


TURBONEGRO - APOCALYPSE DUDES
Jawoll! Wo ist meine Harley? Punkrock, trotz fehlender 2/4 Takte geht gut ab! Sehr geil und empfehlenswert. Das würde ich auf Parties spielen. Hier ist flüssiges Soundwriting im alten Stil angesagt, und mein CD-Player rückt sie nicht mehr raus. Recht hat er!

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